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Anfang Oktober 2002 ging es auf den Seylerhof
in Luxemburg zu einem Endurowochenende. Freitags Anreise, Samstag vormittags Endurotraining, Samstag nachmittags und Sonntag vormittags eine mehrstündige Endurowanderung durch den Norden von Luxemburg - so sah das Programm aus.
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Freitag gegen 17.30 Uhr traf ich mit meiner DR350 auf dem Seylerhof ein. Ein paar Endurofahrer vergnügten sich schon auf dem Parcour
und so beeilte ich mich denn auch, das Gepäck abzuladen und selbst noch ein wenig Dreck unter die Stollen zu kriegen. Des Abends gab es dann erst mal ein herzhaftes Abendessen und ein anschließendes
Briefing in der ehemaligen Kapelle mit gegenseitigem Kennenlernen.
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Samstag punkt 9.30 Uhr dann das Endurotraining: Stoppelcross war angesagt - nix Aufregendes, so dachte ich zuerst. Aber ich sollte mich täuschen: Der
ständige Wechsel von engen Rechts- Linkskurven macht eine saubere Fahrtechnik erforderlich. Mit Hauruck und Gas ist da nicht viel zu wollen. Dirk - unser Trainer, war da der Richtige, um uns die nötigen Grundlagen
zu vermitteln und auch zu zeigen, wie man sauber und schnell per Anlieger durch die engen Kehren kommt.
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Die beiden halbtägigen Endurowanderungen boten immer wieder schöne schnelle Waldpassagen, Auf- und abfahrten, Singletrails und andere Nettigkeiten. Auch
im Steinbruch kam jede Menge Freude auf. Es ist toll, eine so grosse Runde ziehen zu können. Allerdings mussten auch einige Verbindungskilometer auf der Strasse zurückgelegt werden. Klasse war der Zusammenhalt in
der Gruppe: Es wurde sofort mit angepackt, falls jemand mal ins Straucheln gekommen war!
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Spitze war das System, nach dem gefahren wurde: Es gab 2 Guides, einer fuhr immer vor, der andere machte den Lumpensammler. Wenn der Guide,
der vorfuhr, abbiegen wollte, hob er vorher die Hand, und der Teilnehmer, der direkt hinter im fuhr, musste stehenbleiben, und alle anderen
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Fazit: Tolle gemütliche Atmosphäre auf dem Seylerhof, der übrigens allen Motorradfahrern offensteht, gutes Essen, sehr nette Gastgeber und spitzen
Guides. Einzig der Strassenanteil war mir bei den Endurowanderungen mit ca. 40 - 50 % zu hoch.
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