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GRUNDLAGEN
...sind schon vielfach perfekt beschrieben worden - ich spare mir hier eine
Wiederholung und verweise für den Einstieg auf folgende Seiten, die mir sehr weitergeholfen haben:
- die FAQ der Newsgroup maus.technik.gps - die Kanadier- und GPS-Info-Seite von Ralf Schönfeld - die GPS-Seiten des Explorermagazins
Hardware
Mein erstes GPS war ein Garmin GPS 12, das sich aufgrund seiner Robustheit und Wasserdichtigkeit für den Einsatz auf dem Motorrad empfiehlt. Die Stromversorgung auf
dem Motorrad wurde mittels eines Handyladekabels vom Siemens C25 gewährleistet - es liefert die für das 12er notwendige geregelte Spannung.
Zur Zeit setze ich ein Garmin GPSMAP 76 S ein, das gegenüber dem 12er folgende Vorteile bietet: - Kartendarstellung mittels Roads&Recreation, Metroguide oder auch der
integrierten Basemap - 10.000 Trackpoints gegenüber den definitiv zuwenigen 1.000 vom 12er - schnelleres Einbuchen der Satelliten
- verbesserte Navigationsfunktionen - so kann mittels eines Saved-Tracks navigiert werden, während gleichzeitig im Active Log aufgezeichnet wird. Die 650 Punkte im
Saved-Track reichen locker für die Planung einer Tagestour aus.
Seit ich das 76er habe, navigiere ich mit Vorliebe nach Track. Mittels TTQV zeichne ich den
Strassenverlauf auf der Karte nach und lade den Track auf das GPS. Beim Navigieren habe ich anhand der dicken grauen Tracklinie jederzeit den geplanten Tour-Verlauf im Blick. Dank
Mapsource bin ich immer über umliegende Strassen im Bilde, sodass eine Umleitung oder die “nette Abzweigung rechts” kein Problem darstellt. Beim 12er fuhr ich in solchen Situationen quasi
im “Nichts”und die gute alte Landkarte kam dann doch noch zu ihrem Einsatz.
Zur Befestigung der Geräte am Lenker verwende ich einen Halter von
RAM, der eine günstige und taugliche Alternative zu den edlen, aber
teuren Touratech-Haltern darstellt. Vorteil des RAM-Systems: Wer wie ich 2 Motorräder besitzt, braucht nicht großartig umbauen, das GPS samt Gerätehalter wird einfach auf den anderen Kugelhalter geklemmt. Das
RAM-System erwies sich zudem auch im Offroad-Betrieb als ausreichend stabil.
Die Kabel habe ich selbst gelötet - Anleitungen sowie die passenden Stecker finden sich auf www.pfranc.com - eine weitere gute
Einkaufsquelle ist www.gpskabel.de .
Zum Zwischenspeichern der Tracks auf mehrtägigen Touren kommt ein Palm M100 zum Einsatz. Mit einer faltbaren Tastatur kann man auch bequem das Reisetagebuch eingeben.
Software
Für die Routenplanung am heimischen PC verwende ich TTQV von Touratech. Auf den TOP-Karten
der Landesvermessungsämtern erstelle ich Routen sowie Tracks und stelle nach der Tour die gesammelten Tracklogs und Waypoints dar. Mit der Zeit kommt so eine schöne Sammlung
zustande, die sich in TTQV sauber verwalten lässt.
TTQV bietet auch die Möglichkeit der Routenplanung auf gesondert zu erwerbenden Vektorkarten.
Aus Kostengründen verwende ich den Grossen Reiseplaner von MarcoPolo, der gutes Kartenmaterial für ganz Europa bietet. Die mit ihm erstellten Routen können in TTQV importiert und weiterbearbeitet werden.
Auf dem Palm kommt GPilotS zum Einsatz. Es bietet die Möglichkeit, Routen, Waypoints und Tracklogs zu sammeln und zu verwalten. Zudem ist es Freeware. Eine deutsche Anleitung gibt es hier
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