Angefangen hat es damit, dass ich im Frühjahr 2000 nach 3 Jahren Fahrpause vor der Entscheidung stand, welches Motorrad ich mir denn jetzt kaufen soll. Dank einer leider recht kurzen XT-600 Episode hatte ich das geniale Handling einer Enduro auf engen Strässchen bestens in Erinnerung. Bislang war ich eh reiner Strassen-Fahrer. Letztendlich fiel meine Entscheidung auf eine neue MuZ Baghira, die das beste Preis/Leistungsverhältnis in ihrer Klasse bot.
Prompt ging es im Sommer 2000 in die Alpen - Austria (teuer!) und Dolos. Irgendwie sind wir (Gerd mit 1100 GS und ich) dann mal auf einer Schotterpiste gelandet. War ein fürchterliches Geeiere, hat aber nen Höllenspass gemacht.

Einen Monat später habe ich mich bei einem Endurotraining von Wolfgang Schade angemeldet. Ab da war es vorbei - ich sach nur: “Morbus Crossus”. Die Baghi bekam mehr und mehr Kampfspuren und für “richtiges” Gelände war sie halt auch einfach zu schwer (zum Aufheben...).
Ende 2000 konnte ich dann günstig eine technisch einwandfreie Suzuki TS 250 X erstehen, die mit 2-Takten, 33 PS und 123 kg für mein Fahrkönnen genau das Richtige war. Sie war eh nur Gelände gelaufen, sah aus wie die Sau, also: Egal!
Seit Herbst 2001 bin ich Mitglied im
MSC Dreckenach, der eine legale Möglichkeit bietet, diesen schönen Sport auszuüben.
Mai 2002 bin ich mein erstes Endurorennen gefahren - German-Cross-Country in Walldorf.
Seit 2005 habe ich kein Strassenmotorrad mehr und fahre nur noch im Gelände. Seltener mal ein Rennen - was mir mehr liegt, sind die Baladen in Belgien, schöne Wochenenden auf unserem Vereinsgelände, hin und wieder Bilstain oder auch mal quer Beet.